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Samstag, 7.11.2009, 19:31:56 Uhr
Rotöl aus Johanniskrautblüten bei Wunden
Ich hatte ja vor kurzem eine Wunde am Bein, die nicht so richtig heilen wollte (wie ich hier berichtete). Ein guter Freund empfahl mir damals Ringelblumensalbe, die dann auch prima gewirkt hat.
Auf der Suche nach einem Rezept für die Salbe bin ich aber auch auf das gute alte Rotöl gestoßen, das mir noch von meinen Eltern bekannt war. Deswegen möchte ich auch hier ein kleines Rezept zum Selbermachen veröffentlichen.
Das allseits bekannte Rotöl, das man zur Behandlung von Wunden einsetzen kann, ist wirklich einfach selbst herzustellen. Es sollte einen Stammplatz in der Hausapotheke bekommen, hat sich aber auch immer wieder als Geschenk für gute Freunde bewährt.
Zur Herstellung von Rotöl benötigt man
- 25 g Johanniskraut-Blütenblätter
- 500 ml gutes Olivenöl
So stellt man das Rotlöl selbst her
Die Johanniskrautblüten sollten idealerweise um den Zeitpunkt der Sommersonnenwende gesammelt werden, wenn möglich auch bei Sonnenschein.
Diese Blüten werden zermörsert und in eine Flasche oder ein Glas gegeben. Danach gibt man das Olivenöl hinzu und verschließt das Gefäß. Das Öl-Blüten-Gemisch sollte jetzt für 40 Tage in der Sonne stehen, während dieser 40 Tage sollte man immer wieder mal schütteln und das Gefäß drehen.
Nach 40 Tagen wird das Öl abgesiebt und in eine dunkle Flasche umgefüllt.
Ein solches selbst hergestelltes Rotöl ist ca. ein Jahr lang haltbar.
Verfeinert werden kann es noch durch die Zugabe von ca. 100 ml. Mandellöl, das als besonders hautpflegend gilt, oder durch die Zugabe von einigen Tropfen Teebaumöl, das desinfizierend wirkt.
Thema: Hausmittel
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