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  Samstag, 7.11.2009, 19:32:42 Uhr

Ringelblumensalbe – Rezept zum selber machen


Ich hatte mit vor kurzem eine Wunde am Bein zugezogen, die einfach nicht richtig heilen wollte. Ständig sprang sie wieder auf, irgendwie wollte es nicht besser werden.

Als ich das einem guten Bekannten erzählte, meinte der, ich sollte doch mal Ringelblumensalbe verwenden, er schwöre bei Verletzungen darauf. Und am nächsten Tag brachte er mir auch gleich ein kleines Töpfchen davon vorbei.

Naja, dacht ich mir, schaden kann es ja nichts, besonders, da die anderen Mittelchen aus der Apotheke ja auch nicht besonders gut geholfen hatten, und so schmierte ich für eine gute Woche 2mal am Tag meine Verletzung am Bein mit der Ringelblumensalbe ein.

Und siehe da: Bereits nach einer Woche war alles prima, die Wunde war schon ordentlich geschlossen und juckte ordentlich (Am Jucken soll man ja erkennen, daß etwas verheilt).

Nach einer weiteren Woche war die Wunde wieder verschwunden, und sogar die Narbe war kaum sichtbar. Ich werde jetzt die Salbe so lange anwenden, bis die Narbe komplett weg ist, und ich darf sagen, daß ich die Ringelblumensalbe ab sofort in meine Hausapotheke aufnehmen werde.

Und weil ich so begeistert davon bin, möchte ich meinen lieben Lesern doch ein Rezept für eine Ringelblumensalbe anbieten, da man diese Salbe auch wunderbar selbst herstellen kann.

Man nehme für die Ringelblumensalbe

50 ml Olivenöl
10 g Bienenwachs
10 g Sheabutter oder Kakaobutter (oder auch gemischt)
1-2 Tr. Vitamin E-Acetat
Eine kleine Hand voll Ringelblumenblüten, die man klein hackt. Diese Blüten sollten übrigens vorzugsweise bei Sonnenschein gepflückt worden sein und natürlich in Ihrem Blumenleben keine Pestizide abbekommen haben.
Diese Salbe eignet sich für Wunden, rissige Haut, aber auch spröde und raue Haut.

Herstellung der Ringelblumensalbe
Man gibt das Öl, das Wachs und die (Shea oder Kakao)-Butter in einen kleinen Topf und erhitzt alles schonend im Wasserbad bis ungefähr 70 Grad und rührt dabei immer wieder einmal gut um, so daß sich alles gut vermischt.

Nun gibt man die Ringelblumen dazu und erwärmt weiter, bis alles einmal kurz aufschäumt. Danach vom Herd nehmen, leicht abkühlen lassen und das Vitamin-E-Acetat hinzugeben. Das Vitamin E-Acetat verhindert übrigens, daß die Salbe schnell ranzig wird. Man gibt es beim Abkühlen in die Salbenmasse und rührt es gut unter.

Die Salbe läßt man dann für einen Tag stehen, erwärmt sie dann wieder (bos sie gut flüssig ist) und filtert sie durch ein Leintuch oder ähnliches ab. Danach in eine Dose füllen und mit dem Datum beschriften.

Also ich finde die Ringelblumensalbe prima, besonders natürlich deswegen, weil sie mir so gut geholfen hat. Wer eine solche Salbe nicht selbst herstellen möchte, kann sie sich aber natürlich auch in einer Drogerie oder Apotheke fertig kaufen.


Thema: Hausmittel

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