Schwefel, wie Sulfur zu gut deutsch heißt, gehört zu den am häufigsten vorkommenden Substanzen der Erde. Die medizinische Geschichte des Sulfur geht schon weit zurück.
In der Homöopathie setzt man das Mittel Sulfur, das aus diesem Schwefel gewonnen wird, bei Menschen ein, die ein gewisses ungepflegtes Aussehen haben, die sich aber auch nicht waschen wollen, die eine trockene unreine Haut haben, zu Akne und Pickeln neigen. Es besteht auch eine Neigung zu spröden und trockenen Haaren, das Gesicht sieht irgendwie schmutzig aus. Oftmals findet man auch Haarschuppen, besonders auf der Stirn Mitesser. Es zeigt sich oft eine schuppige und trockene Haut, die juckt. Dieses Jucken verschlimmert sich nachts im Bett. Wird die Haut verletzt, bilden sich schnell Eiterungen. Ausschläge werden schlimmer durch Waschungen.
Diese Menschen sind oft sehr dünn bzw. mager, haben oft rote Wangen, und das obwohl sie genug essen, zudem sind sie oft schwach. Sie sehen oft schmal und hager aus, lassen die Schultern hängen, oft sind sie auch nicht allzu groß gewachsen. Sie wirken schlampig und faul, pedantisch, egozentrisch, können aber durchaus freundlich wirken und ideenreich. Leider neigen sie auch zur Angeberei bzw. zum Übertreiben und sie reden leider oft auch über Dinge, von denen sie keine Ahnung haben. Weiterlesen...
Nux vomica wurde von Hahnemann im Jahre 1805 erforscht.
Es paßt zu Menschen, die zu viel arbeiten, man nennt sie auch Workaholic's. Sie sind immer im Stress, haben einen großen Ehrgeiz, lieben Herausforderungen und sind nicht selten in leitenden Positionen. Sie sind anderen gegenüber sehr kritisch und neigen zum Perfektionismus, sind oft intolerant. Diese Menschen neigen dazu, ihren Körper zu verausgaben, sich zu überlasten, ob im Beruf oder privat.
Ich hatte mit vor kurzem eine Wunde am Bein zugezogen, die einfach nicht richtig heilen wollte. Ständig sprang sie wieder auf, irgendwie wollte es nicht besser werden.
Als ich das einem guten Bekannten erzählte, meinte der, ich sollte doch mal Ringelblumensalbe verwenden, er schwöre bei Verletzungen darauf. Und am nächsten Tag brachte er mir auch gleich ein kleines Töpfchen davon vorbei.
Naja, dacht ich mir, schaden kann es ja nichts, besonders, da die anderen Mittelchen aus der Apotheke ja auch nicht besonders gut geholfen hatten, und so schmierte ich für eine gute Woche 2mal am Tag meine Verletzung am Bein mit der Ringelblumensalbe ein. Weiterlesen...
Ich hatte ja vor kurzem eine Wunde am Bein, die nicht so richtig heilen wollte (wie ich hier berichtete). Ein guter Freund empfahl mir damals Ringelblumensalbe, die dann auch prima gewirkt hat. Auf der Suche nach einem Rezept für die Salbe bin ich aber auch auf das gute alte Rotöl gestoßen, das mir noch von meinen Eltern bekannt war. Deswegen möchte ich auch hier ein kleines Rezept zum Selbermachen veröffentlichen.
Das allseits bekannte Rotöl, das man zur Behandlung von Wunden einsetzen kann, ist wirklich einfach selbst herzustellen. Es sollte einen Stammplatz in der Hausapotheke bekommen, hat sich aber auch immer wieder als Geschenk für gute Freunde bewährt. Weiterlesen...
Dr. Schüßler suchte im 19. Jahrhundert nach den Ursachen verschiedener Erkrankungen. Er achtete besonders auf den Zusammenhang zwischen Krankheit und den Zellen des Körpers. Schließlich fand er heraus, daß bei vielen Krankheiten der Mineralgehalt einzelner Zellen gestört war. Das Fehlen der für die Körperzellen lebenswichtigen Mineralien führt zu einer Fehlfunktion und es kommt zu einer Erkrankung.
Es lag nahe zu versuchen, ob die Zufuhr dieser Mineralien wieder zur Gesundung führen würde. Damals gab es allerdings das Problem, daß diese Mineralien nur in grober Form vorlagen. Und um in die Zellen eindringen zu können, so dachte sich Dr. Schüßler, müßten sie doch eher klein, sehr klein, sein. Dr. Schüßler kam auf die Idee, diese Mineralien stark zu verdünnen, so wie es in der Homöopathie gemacht wird. Der Weg in die Körperzellen war also freigemacht.
Das Schüßler-Salz Nr. 7, das Magnesium phosphoricum, kann bei akuten Krämpfen oder akuten Schmerzen als so genannte "heiße Sieben" eingesetzt werden.
Und jetzt wird auch klar, warum es heiße Sieben heißt: Das Salz Nr. 7 wird mit heißem Wasser eingenommen. Die Wirksamkeit des Salzes wird dadurch deutlich gesteigert. Weiterlesen...
Dr. Schüßler empfahl, bei akuten Erkrankungen jede Stunde oder alle zwei Stunden die Salze einzunehmen, bei choronischen Erkrankungen drei bis viermal am Tag je eine Tablette.
Bei Babys und bei Kleinkindern sollte man die Tablette zerdrücken und das Pulver auf die Zunge geben bzw. dem Fläschchen zugeben. Die Ausnahme davon stellt das Mittel "Magnesium Phosphoricum" dar. Dieses Mittel kann man in heißem Wasser auflösen und dem Kinde schluckweise zu trinken geben ("heiße Sieben").
Bei starken Schmerzen oder bei Koliken kann man drei bis vier Schüssler-Salze-Tabletten auflösen und zusammen mit Flüssigkeit zuführen. Weiterlesen...
Natrium bicarbonicum gehört zu den Ergänzungsmitteln der Schüßler-Salze.
Dieses Ergänzungssalz hat sein Hauptanwendungsgebiet im Bereich des Stoffwechsels.
Anwendung findet Natrium bicarbonicum besonders im Bereich der Leber und der Bauchspeicheldrüse, zum Beispiel zur Anregung der Ausscheidungen oder auch bei Diabetes. Aber auch bei Übergewicht, während einer Ernährungsumstellung, kann es hilfreich sein. Weiterlesen...
Kalium aluminium sulfuricum gehört zu den Ergänzungsmitteln. Es hat eine besonders entkrampfende Wirkung auf die Muskeln der inneren Organe. Man setzt es deshalb bei Bauchkrämpfen oder auch bei Krämpfen der Atmungsorgane ein.
Zudem hilft das Ergänzungsmittel bei Koliken oder Blähungen, trockener Haut oder trockenen Schleimhäuten. Es ist deshalb auch gut bei Ekzemen oder Altershaut einzusetzen, die ja besonders trocken ist.
Das Kalium aluminium sulfuricum reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper, hilft, eine Austrocknung vorzubeugen. Dies kann zum Beispiel auch bei Verstopfung helfen, da bei Verstopfung der Stuhl zu trocken sein kann. Weiterlesen...
Calcium sulfuratum hat eine besonders hohe ausleitende Wirkung, ist also bestens geeignet zur Entgiftung des Körpers. Man setzt es Beispielweise bei der Ausleitung von Amalgam aus dem Körper ein. Man kann es aber auch einsetzen, falls man ständig dünner wird, obwohl man viel isst, dadurch schwach wird, wenn man rheumatische Beschwerden hat oder Neuralgien. Zudem kann eine äußerliche und innerliche Anwendung bei Hämorrhoiden und Geschwüren, Krampfadern oder bei schlecht heilenden Wunden helfen.